Der Skandi-Garten
Nordische Sorten, alte Gemüsesorten und viel Platz für alles, was summt und piept.
Homegardening mit Permakultur: „Ein Waldgarten macht satt & glücklich!“
- Die Gartenbewirtschaftung wird eine Symbiose von Mensch und Natur.
- Das entstandene Ökosystem schenkt maximale Erträge auch auf kleinem Raum.
- Waldgärten sind pflegeleicht, wassersparend, resistent gegen Hitze, artenreich.
Permakultur – Arbeiten nach dem Waldgartenprinzip
Arbeiten mit den Kräften der Natur: Sie orientiert sich an deren Kreisläufen und Gesetzen schafft Mischkulturen und Symbiosen, schont Ressourcen, verzichtet den Einsatz von Giften und Kunstdünger. Stattdessen wird ein Kreislaufsystem geschaffen. Die Natur ist hier kein Feind, die mit Gift und Rasenroboter bekämpft werden muss, sondern unsere „Mutter“ die alle Lebewesen versorgt und wachsen lässt.

Das Ergebnis
Einmal angelegt gedeiht ein Waldgarten zum großen Teil selbständig, schafft Lebensraum für Insekten, Kleintiere, Vögel und Bodenlebewesen und schenkt auch auf kleinem Raum tolle Erträge.


Mein persönlicher Weg zum Waldgarten
Es begann vor vielen Jahren im Schwarzwald, wir hatten im Urlaub auf einem 180 Jahre alten Schwarzwaldbauernhof einen Kräuterladen entdeckt und wollten einkaufen. Die eigentliche Entdeckung aber war der Garten und die Herrin des Anwesens.
Dieser Garten schien ein großes, buntes Durcheinander zu sein, das gleichzeitig gepflegt und irgendwie geordnet schien. Alle Pflanzen trotzen vor Kraft und Gesundheit: Zwischen Himbeeren leuchteten Ringelblumen, gepaart mit Knoblauch und Zwiebeln. In einem großen Rahmenbeet tummelten sich Spinat und Erdbeeren und die Tomaten teilten ihren Platz mit Salat, Basilikum und Sellerie. Zwischendrin Obstbäume, Holunder, Mädesüß und Hochstammbäume wie Edelkastanie und Walnuss, Rosen und Kräuter in Mengen.
Es hatte leicht geregnet, ein warmer Sommerregen. Es duftete nach Gras, Erde und Blüten. Die Wassertropfen glitzerten in den hervorbrechenden Sonnenstrahlen und der ganze Garten schien von innen zu leuchten. Ich war „geflasht“, angefixt, beeindruckt. Ich bin mit Gärten aufgewachsen, habe meine Kindheit auch in der Gärtnerei meiner Tante verbracht, aber das war anders: Neu, energetisch, voller Kraft.
Mit der Schöpferin dieses Gartentraums, der Bäuerin Calixta, begann meine Reise in die Permakultur. Calixta war damals Mitte siebzig, voller Energie, Pflanzenwissen, Erfahrung und einer völligen Verbindung zur Natur. Seit 60 Jahren stellte sie Pflanzenprodukte her: Heilsalben, Tränke, Tinkturen, Tees, Kräuterhonig. Von ihr habe ich gelernt, was Permakultur, der essbare Waldgarten ist, wie ein symbiotischer, der Natur abgeschauter Kreislauf entsteht indem es keine Monokulturen gibt, sondern ein Miteinander von Pflanzen, Tieren und Menschen.




Was hier wächst
Kein Sortenkatalog, eher eine Aufzählung dessen, was gerade da ist:
WalderdbeerenPreiselbeerenWildobsthistorische GemüsesortenGartenkräuterWildkräuterBlütenRosen
Alte Sorten
Historisches Gemüse und Wildobst bekommen hier wieder Platz — und wandern von dort in Kurse und Feuerküche.
Lebensraum
Blühendes über die ganze Saison, Rückzugsecken und Totholz: der Garten ist Wohnraum für Insekten und Wildtiere.
Verarbeitung
Blüten, Kräuter und Früchte werden zu Tees, Ölen, Aufstrichen, Seifen und Oxymel weiterverarbeitet.
Unser Waldgarten vor 3 Jahren und heute.






